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Wer steckt eigentlich hinter eSport-Fußball?

Wir erzählen es euch natürlich 😉

Bild von Nico von eSport Fussball

Hallo eSport-Begeisterte, Interessierte und potentielle neue eSportler*innen,

 

mein Name ist Nico (Jahrgang `84) und ich habe im September 2019 meinen Bachelor in BWL mit der Vertiefung Gesundheits­wirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Vor meiner Zeit als Student war ich Zeitsoldat (mittlere Laufbahn) mit einer Verpflichtungszeit von 12 Jahren.

Wie komme ich zum elektronischen Sport?

Ich bin schon seit dem ich ein Kind war großer Fußballfan. Da war es ganz normal, sich mit Freunden und Schulkameraden auch im virtuellen Fußball zu messen. Ich glaub mein erstes Fußballspiel, welches ich gegen einen Freund gespielt habe, war „Soccer“ auf dem NES. Die Begeisterung und Emotionen die durch so einen Wettkampf entstehen haben mich immer fasziniert und mich angetrieben besser zu werden.

Mit Fifa 2002 habe ich persönlich meinen Durchbruch gehabt.

Ich war deutschland- und europaweit einer der besten Fifa-Spieler auf dem Computer und schaffte es mit dem Spiel Fifa 2002 Worldcup als bester deutscher Spieler mir ein Ticket zur Weltmeisterschaft des virtuellen Fußballs in Korea zu erspielen.

 

 

In Korea/Japan war zu dieser Zeit auch die reale Fußballwelt­meisterschaft und ich habe im Stadion, eine Stunde bevor beispielsweise Brasilien gegen Costa Rica gespielt hat, Fifa gegen einen Kontrahenten gespielt, was dann live auf der Leinwand im Stadion übertragen wurde.

Bild zeigt eine Anzeigentafel in Südkorea mit Nico drauf

 

Das war ein unglaubliches Erlebnis, welches ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde.

Mein Interesse für den elektronischen Fußball habe ich nie verloren und selbst heute spiele ich noch Fifa auf der Playstation 4.

Als der deutsche Fifa-Spieler MoAuba Weltmeister in Fifa 19 wurde, habe ich dies im Livestream verfolgt und die Spannung und Aufregung war für mich genauso als ob man reale Fußballspiele verfolgt. Ich habe riesigen Respekt vor solchen Leistungen und freue mich, dass er den Titel gewonnen hat.

Ich freue mich auch, dass du/ihr den Weg zu uns gefunden habt. Wir stehen euch gern für Fragen und Anmerkungen rund um das Thema eSport zur Verfügung.

Foto von Thomas

Liebe Anhänger*innen des digitalen Leders,

 

mein Name ist Thomas (Jahrgang `84) und ich bin seit 10 Jahren in der Medienbranche unterwegs.

Wie komme ich zum elektronischen Sport?

Der virtuelle Fußball ist für mich schon seit meiner Kindheit eng mit dem realen Fußball verknüpft. Ich war so begeistert, dass ich meine Freunde als Fußball-Avatare im Spiel erstellt habe und mit meiner eigenen Mannschaft tolle Matches bestritten habe. Also genau so wie im echten Leben. Das virtuelle Spiel war für mich auch immer ein spielerisches Lernen digitaler Prozesse.

Richtig spannend wurde es Mitte der 90er.

Ein Konkurrent stieg auf und war ab sofort nicht mehr wegzudenken. Nach vielen Fifa-Jahren auf dem SNES stieg langsam die ISS-Serie von Konami empor. Es dauerte noch etwas bis ich das erste ISS für die PS one in den Händen halten durfte, aber dann wollte ich nur noch dieses Spiel spielen. Ähnlich wie es einen Graben zwischen Xbox- und Playstation-Spielern gab, gab es den Graben zwischen den Fifa- und den ISS- (später PES-) Anhängern. Wobei es auch immer Überläufer gab  😉 Mein Favorit ist auf jeden Fall PES.

Ich organisierte schon Ende der 90er meine eigenen Ligen und Cups im heimischen Kinderzimmer.

Wenn ich heute auf die aktuelle Entwicklung im eSport schaue, kann ich nur staunen was alles schon möglich ist. Es fehlt aber auch leider immer noch ganz viel um den richtigen Durchbruch zu schaffen. Es fehlt an Aufklärung, es fehlt damit an Akzeptanz in der Gesellschaft, es fehlt die Anerkennung als Sportart und was ich immer wieder höre und lese, an der Professionalisierung des eSport-Fußball-Bereichs. Das Problem ist nämlich, dass im Gegensatz zum klassischen Fußball, der Profibereich aktuell den Breitensport-Bereich nachzieht.

Das Ziel dieser Seite ist somit auch, Informationen bereitzustellen um die oben genannten Defizite effizienter zu bearbeiten und um möglichst schnell Strukturen zu bilden, von denen alle profitieren können.

Helft also alle gerne konstruktiv mit, damit das digitale Leder richtig ins Rollen kommt.

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