Für Unternehmen

Liebe Unternehmen,

 

wie Sie sicher mitbekommen haben – sonst wären sie wohl jetzt nicht hier – werden jedes Jahr neue eSport-Superlative ausgerufen. Zu Recht, denn eSport wird das kommende Leitmedium. Wir möchten Sie jetzt aber nicht mit den tausend Facts langweilen, die sie überall im Netz lesen können (z. B. dass sich Fifa pro Jahr weltweit ca. 24 Mio. verkauft usw.).

Das, was Sie suchen, ist auch in der Tat nicht ganz einfach zu finden. Wir wollen ihnen trotzdem dabei helfen. Vielleicht finden Sie sich und Ihre Anforderungen in den folgenden Fallbeispielen wieder. Falls nicht, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren.

Bitte klicken Sie auf den Beispieltext, um de vollständigen Beispieltext angezeigt zu bekommen.

Fallbeispiel 1: Kampagnen für Konzerne und mittelständische Unternehmen

Sie arbeiten für einen Konzern und wollen gezielt eine Kampagne starten, die zeigt, dass Sie die Spieler*innen als Käufer*innen oder zukünftige Mitarbeiter*innen ernst nehmen oder dafür in Betracht ziehen? Wir geben Ihnen einen Rat:

„Erweitern Sie Ihr Blickfeld. Gehen Sie neue Wege. Streben Sie das Unmögliche an. Nehmen Sie den Kampf mit dem Unsterblichen auf!” (David Ogilvy).

Mit diesem schönen Intro bestätigen wir schon einmal ihre Ambitionen. Gerade auch als Non-Gaming- oder nicht-endemische Marke, kann es Sinn machen, in diesen Bereich zu investieren. Wir denken da zum Beispiel an die McDonald`s-Kampagne – die ein großes positives Echo ausgelöst hat – und an Wüstenrot (Infos zur Kampagne), in der offensiv hinterfragt wird, wie es um deren junge Zielgruppe bestellt ist und wie die Bausparkasse für diese wieder so relevant werden kann, wie sie es einst für ältere Generationen war (Glückwunsch Wüstenrot – Ihr habt es bis zu eSport-Fußball geschafft). Die Zahlen der nicht-endemischen Sponsoren steigen übrigens nach letzten Informationen.

Holen Sie sich schlaue Köpfe ins Team und denken Sie auch in diesem Bereich nachhaltig, um das Vertrauen der Zielgruppe langfristig zu gewinnen. Versuchen Sie sich mit Ihrer Digitalstrategie und mit Ihrer Marke so zu positionieren, dass diese einen Mehrwert in diesem Bereich bietet.
Ansonsten könnten Sie auch ein Markenerlebnis durch das Sponsoring eines ganzen Events in Betracht ziehen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Seien Sie kreativ.

 

Fallbeispiel 2: Neue Mitarbeiter*innen für den Unternehmensbereich eSport finden.

Sie haben schon in Ihrem Marketing einen Schwerpunkt für den Bereich eSport gesetzt oder wollen selbst einen Bereich dafür schaffen? Sie brauchen nur noch die passende Expertise in Ihrem Unternehmen? Wir sagen Ihnen, wie Sie diese finden:

Es werden zunehmend Stellenangebote für den Bereich eSport auf den einschlägigen Plattformen eingestellt. Wenn Sie selber kein entsprechendes Netztwerk haben, ist dies eine Möglichkeit um Bewerbungen zu erhalten. Letztlich muss Sie dann der Bewerber oder die Bewerberin überzeugen.

 

Fallbeispiel 3: Sponsoring im eSport als Marketinginstrument (nutzen)

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen neue Wege im Marketing gehen oder können sich vorstellen, einen Spieler oder einen Verein zu sponsern? Was sollten Sie wissen?

Sie müssten erst einmal einen Spieler in der Auswahl haben oder jemanden haben, der einen Spieler für Sie im Auge hat und behält. Sie könnten dann selbst auf den Spieler oder den Verein zugehen, zum Beispiel über die Plattform Sponsoo. Sie haben sich bereits für jemanden entschieden und benötigen nur einen Sponsorenvertrag als Vorlage? Auch diesen gibt es bei Sponsoo gegen Gebühr. Oder Sie wenden sich an einen Fachanwalt. Sie können auch die Dienste einer eSport-Agentur in Anspruch nehmen. Sobald eine Agentur dazwischen steht – was wir nur empfehlen können, wenn Sie keine Kenntnisse in diesem Bereich haben – verdient natürlich auch die eSport-Agentur an ihrem Sponsoringvertrag mit. Passende Ansprechpartner haben wir oben im Text verlinkt.

Im Prinzip ist es dann bis zu einem gewissen Punkt identisch mit dem Sponsern eines Fußballvereins oder eines einzelnen Fußballspielers. Es gibt einen Sponsorenvertrag, der zum Beispiel regelt, in welcher Art und Weise der Spieler für Ihr Unternehmen wirbt, zum Beispiel über Referral-Marketing (Empfehlunsgmarketing).

Dem Spieler kann zum Beispiel vertraglich auferlegt werden, dass er zu gewissen Terminen zu erscheinen hat oder ein speziell gebrandetes Outfit in seiner aktiven Zeit tragen muss.

Bitte beachten Sie, dass die Leistungskurve (in Jahren) eines ProGamers (professionellen Spielers) ungefähr die eines Profi-Fußballspielers beträgt. Nur etwas kürzer. Wenn ein Fußballer seine Schuhe mit 34 Jahren an den Nagel hängt, so würde ein Pro Gamer seinen Controller eher mit 28 Jahren an Nagel hängen. Zudem ist die Leistung eines ProGamers schwer auf eine Dauer über mehrere Jahre einzuschätzen. Daher erhalten diese in der Regel von Ihren Clans auch eher Verträge, die über einen kurzen Zeitraum laufen.

Genau hier kommt es aus unserer Sicht zu dem Problem, dass sich die Spieler eher langfristige Sponsoringverträge wünschen, die ihnen mehr finanzielle Sicherheit und Selbstvertrauen geben (als kurzfristig ein paar Euros mitzunehmen). Ein langfristiges Invest in junge Talente könnte daher für alle Beteiligten lohnenswert sein. Ansonsten empfehlen wir ein Sponsoring eines Clans/eines Vereins. Diese können in den meisten Fällen mit mehreren Spielern*innen eine größere Reichweite generieren, als ein einzelne*r Spieler*in. Im Idealfall bietet Ihre Marke auch einen direkten Mehrwert für dieses Team (z. B. wenn Sie ein Getränkeproduzent sind). Dann könnte es über das Logo-auf-Trikot-Sponsoring (übrigens dürfen Logos auf den Shirts überall stehen, egal ob hinten, vorne oder am Ärmel) hinausgehen und womöglich zu echten Empfehlungen (Stichwort „Empfehlungsmarketing“) für Ihr Produkt durch ihr Team führen.

Ein Sponsoring der Topspieler oder Topmannschaften ist wie im realen Fußball auch jetzt schon mit sehr hohen Kosten verbunden. Der Einsatz kann sich aber durchaus lohnen, wenn die Kombination aus Marke und Spieler (z. B. durch die Personality des Spielers) authentisch verkörpert wird.

 

Fallbeispiel 4: Azubi-Recruiting mit Hilfe von eSport

Sie arbeiten für ein mittelständisches Unternehmen und haben Probleme Auszubildende und gute Fachkräfte zu finden? Sie haben etwas von eSports gehört und vermuten, dass man dort junge, gut gebildete/ausgebildete, technikaffine Menschen finden kann, die eventuell auch zu Ihrem Unternehmen passen könnten? Sie fragen sich, wie Sie am besten vorgehen könnten, um über den eSport Mitarbeiter*innen zu finden? Wir sagen es Ihnen:

Der sicher einfachste und schnellste Weg ist, wenn Sie zum Beispiel Ads bei einem Streamingdienstleister oder Newsportal schalten. Das kann eine Art Exclusiv-Trailer sein oder beispielsweise ein Internetbanner.

Oder Sie versuchen es mit einem Einstieg über die Kontaktaufnahme mit einem eSport-Verein/einem Clan in Ihrer Nähe (schauen Sie dazu gleich in unserem Vereinsregister nach einem Verein in Ihrer Nähe). Dort organisieren sich bereits junge Menschen im Bereich eSport und sind sicher dankbar für ein Sponsoring-Angebot. Im Prinzip ist es eine Win-Win-Situation. Sie können durch Ihr Invest im Idealfall ein junges und modernes Image generieren, mit dem Sie mehr Chancen bei Ihrer Zielgruppe haben als z. B. Ihr direkter Mitbewerber, und der Verein kann sich durch Ihre Unterstützung weiter professionalisieren, wachsen und intern wie extern Ihr Unternehmen positiv erwähnen.

Achten Sie auf die Laufzeit Ihres Sponsoring-Engagements, da es innerhalb kurzer Zeit zu starken Leistungsschwankungen der Teams kommen kann. Mitunter werden sehr gute Spieler*innen innerhalb einer laufenden Saison abgeworben oder sogar komplette Teams aufgekauft. Behalten Sie eine gewisse Planungsunsicherheit im Hinterkopf.

Ihr spezieller Fall war nicht dabei? Teilen Sie uns Ihren speziellen Fall mit. Wenn uns einige Fälle/Themen gehäuft erreichen, führen wir diese hier auf. Für Fragen oder Anregungen können Sie einfach unten auf den Button „Jetzt Kontakt aufnehmen“ klicken und uns eine E-Mail schreiben.

Zu guter Letzt:

Wir hoffen, wir konnten ihre Anforderungen gut einschätzen und würden uns freuen, wenn Sie mal wieder vorbeischauen. Für Fragen oder Anregungen klicken Sie bitte hier:

Sprachauswahl