eSport-Recht

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Wie schön der eSport auch ist, so unschön kann er im Detail werden. Nämlich dann, wenn es um Verträge geht oder von Leistungen, die zu erbringen sind. Es wäre auch zu schön, wenn einfach nur gezockt werden könnte, ohne sich von irgendeiner Instanz abhängig zu machen. Da aber jeder ein Stück vom Kuchen abhaben möchte, müssen alle Details geregelt sein. Die Verträge im Bereich eSport ähneln einem normalen Arbeitsvertrag. Nur im Detail gibt es Abweichungen. Welche Fragen könnten also auftreten?

 

Vereine fragen sich …

  • Wie können wir eine eSport-Abteilung bei uns integrieren, ohne die Gemeinnützigkeit des Gesamtvereins zu gefährden?
  • Gibt es ein Reglement, das über denen des Spiels hinaus beachtet werden muss? Wie verhält es sich mit Beleidigungen während oder nach dem Spiel? Gibt es einen Strafenkatalog?
  • Wie regeln wir vertraglich den Übergang vom Amateur- zum Profibereich?

 

eSportler fragen sich …

  • Auf welche Klauseln muss bei einem Arbeitsvertrag geachtet werden? Tipp: Unter E-Sportrecht.de, betrieben von Herrn Dr. Daum, den wir auch persönlich kennen und guten Gewissens empfehlen können, findet Ihr nützliche Praxisleitfäden
  • Gibt es unzumutbare Pflichten, die nicht in einen Arbeitsvertrag gehören?
  • Welche Pflichten hat der Clan, bei dem ich einen Arbeitsvertrag unterschreibe?
  • Welche Vertragsdauer hat sich etabliert?
  • Welche Kündigungsmöglichkeiten habe ich?
  • Druck zu hoch, Leistung bleibt aus – was mache ich, wenn ich auf einmal nicht mehr spielen kann?
  • Darf ich während der laufenden Saison zu einem anderen Clan/Team wechseln?

 

Veranstalter fragen sich …

  • Können eSportler*innen aus EU-Drittstaaten ohne Probleme an Offline-Turnieren in Deutschland teilnehmen oder gibt es Probleme bei der Einreise? (Hier letzter Stand aus dem ESBD-Blog)
  • Welche urheberrechtlichen Probleme können bei einer öffentlichen Vorführung entstehen?
  • Wie regelt man Konfliktsituationen bzgl. realer und digitaler Sponsoren, sofern diese auftreten?
  • Was muss im Bezug auf die DSGVO bei eSport-Events beachtet werden?
  • Welche Informationspflichten bestehen gegenüber eSportler*innen, also Teilnehmern*Teilnehmerinnen und Zuschauern*Zuschauerinnen?

 

Eltern fragen sich …

  • Kann ich mein Kind zu einer eSport-Veranstaltung gehen lassen? Wird dort auf den Jugendschutz geachtet?
  • Darf mein Kind (maximal 15 Jahre alt) ein Streaming eines Spiels verfolgen, welches erst ab 16 Jahren gespielt werden darf? „Es spielt ja nicht selbst“.
  • Mein Kind hat aus Versehen ein In-Game-Kauf getätigt. Ist der Kauf anfechtbar? Bekomme ich das Geld vom Anbieter zurück?
  • Mein Kind möchte professioneller eSportler werden. Besteht die Möglichkeit das eigene Kind aus der Schule zu nehmen, damit beispielsweise für ein wichtiges Turnier trainiert werden kann (vgl. mit der Familie aus England)?

 

Wir fragen uns zum Beispiel …

Wie verhält es sich mit dem Thema Doping? Solange eSport keine anerkannte Sportart ist, wird es auch keine Dopingkontrollen geben, oder? Aus Eltern-Sicht ist das doch recht unbefriedigend und damit gibt es an dieser Stelle einen klaren Minuspunkt für die Haltung des DOSB.

Ihr seht, es gibt viele Fragen und sicher noch eine Vielzahl mehr. Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Euch. Die schlechte vorab: Wir sind keine Rechtsanwälte und müssen uns daher mit der Beantwortung der Fragen zurückhalten. Die gute Nachricht: Wir können Euch sagen, wo Ihr eine Antwort auf Eure Fragen erhaltet. Zum einen gibt es Fachlektüre in der Ihr so gut wie alles nachlesen könnt:

eSport und Recht: Handbuch (deutsch) von Dieter Frey

Zudem befasst sich aktuell die Forschungsstelle für eSport-Recht (FeSR), mit allen aktuellen Problemen, welche in diesem Bereich auftreten können. Mehr dazu könnt Ihr hier lesen: https://www.esport-recht.de/

 

Übersicht aller eSport-Anwälte

Wenn die Zeit knapp, aber der Geldbeutel voll ist, könnt Ihr Euch auch direkt an Rechtsanwälte mit eSport-Know-how wenden. Hier unsere (nicht gesponserte) Liste mit Ansprechpartnern*Ansprechpartnerinnen:

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